Fragmente von Informationen treffen aus der Zukunft ein.
Sie gelangen durch instabile Quanteneffekte zu uns – verzerrt durch Interferenzen, unvollständig und ohne Erklärung.
Sie sagen die Zukunft nicht voraus. Sie verweisen auf sie, als würde sie bereits existieren.
Die Inferenzmaschine analysiert diese Übertragungen. Mithilfe probabilistischer Modelle und KI-gestützter Entrauschung rekonstruieren wir plausible Zukünfte aus beschädigten Daten.
Jede Projektion bleibt vorläufig.
Mit dem Eintreffen neuer Fragmente werden frühere Schlussfolgerungen revidiert.
Die Zukunft ist hier nicht festgelegt. Sie wird erschlossen.
Dies ist ein kollektives Forschungsprojekt. Eine narrative Untersuchung dessen, was kommen könnte – und warum.
Erkunde die geborgenen Übertragungsschnipsel.
Verfolge die sich wandelnden Projektionen. Beteilige dich an der Rekonstruktion.
Nichts hier ist endgültig. Nichts hier ist neutral.